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Wer, wie, woher
Fritzchen ist heut aufzuklären,
wie die Menschen sich vermehren.
Wenn auch ängstlich und beklommen,
hat das Ina übernommen.
Sie als Mutter ihres Knaben
meint dazu das Recht zu haben,
denn das Kind muss doch mal wissen,
dass nicht nur zum grad mal Pissen
ihm ein Penis ist gegeben,
dass durch ihn doch auch das Leben
seinen Anfang nimmt und startet,
ist er nicht total entartet.
Mama unterweist den Jungen,
wann und wo ein Ei gesprungen,
wo wird Samen aufgenommen,
will man mal ein Kind bekommen.
Nichts von all dem wird verschwiegen,
was im Stehen, Sitzen, Liegen
Mann und Frau so alles machen,
lassen sie es richtig krachen.
Auch noch ein paar andre Kniffe
und die ganzen Fachbegriffe
gilt es, Fritzchen zu erklären
und sein Wissen so zu mehren:
Scheide, Uterus und Hoden,
Eierstock und Beckenboden,
Penis, Prostata und Hymen
und was sonst noch so zu rühmen.
Bei der Scheide, der Vagina
sagt die gute Mutter Ina,
dass sie selber eine habe,
eine echte Gottesgabe.
Fritzchen fragt sie wissbegierig,
was für Kinder gar nicht schwierig:
- Und wie ist das mit Sabinchen?
- - Die hat nur so
ein Vaginchen.
Ist ja klein noch
deine Schwester.
Alles klar, mein
Schatz, mein Bester?
- Nein, bin selbst
mir nicht im Klaren,
wie bei Frauen alt
an Jahren
sich die Dinge so
verhalten,
ob denn auch die
ganz die alten
wie die Oma eine
haben,
werden sie damit
begraben?
Ina küsst das liebe Söhnchen,
auch wenn grad ein lautes Tönchen
ihm versehentlich entfleuchte
und die frische Luft verscheuchte.
- -Auch die Oma, klar, mein Sohn,
die ist aber sicher
schon
mehr so eine Art
Wagon.

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