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Traumhaft
Gestern, Mann, das war ein Traum,
hörst du das, du glaubst es kaum:
Ich lag friedlich tief im Bett,
schwergewichtig, viel zu fett.
Hunger quälte mich wie Sau,
doch ich hatte keine Frau,
die für mich das Essen kocht
und dazu mich unterjocht.
Also blieb mir keine Wahl,
sorgte selber für das Mahl,
aß ein Brötchen, übergroß;
oder war `s ein Semmelkloß?
Der wog sieben Kilo fast
passend für die Schweinemast,
lag im Magen wie ein Stein,
fragte mich: Muss das denn sein?.
Langsam hab ich `s nur verdaut,
mir dabei den Darm versaut.
Und im Mund dann der Geschmack!
So schmeckt sicher Hühnerkack.
Als ich `s ausschiss, sank ich - Nein! -
nicht in meine Scheiße ein,
sondern in, bis an die Knie,
Daunen frisch vom Federvieh.
Danach bin ich aufgewacht,
schwitzend, habe nicht gelacht,
kriegte nur `nen Riesenschreck,
denn mein Kissen, das war weg.

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