Ellipse: Prall und Proll
     

 

                    Spartarif
                            im ÖPNV


McPeck kommt grad nach haus gerannt,
die Aktentasche in der Hand.
Er ist erschöpft, die Socke qualmt,
er fühlt sich ganz und gar zermalmt.

Er hatte seinen Bus verpasst.
Er ist nicht böse, denn es passt;
es passt ja in sein Sparprogramm,
McPeck spart konsequent und stramm.

Old Mc spart, wie ihn jeder kennt,
ganz systematisch konsequent,
spart eisern, radikal und hart,
so ganz nach alter Schottenart,

Dem Bus lief Peck nun hinterher,
sein Atem ging bald hörbar schwer.
Bereits beim zweiten Halte-Stop
war Peck so gut wie Ex und Hopp.

Das Schlimmste aber kam ja noch,
die Steigung vor dem Berry Loch.
Mit knappster Mühe hielt er Schritt,
hier kam er mit dem Bus kaum mit.

Doch an der Graden Long Lane Bolt
hat er den Bus noch überholt.
Als Sieger lief er durch das Ziel,
doch leider bringt das nicht grad viel.

Er brummelt nun in seinen Bart
OK! Das Fahrgeld ist gespart;
Das sind nur knappe neunzig Cent,
doch jeder, der McPeck gut kennt,
weiß, wie der alte Junge ist,
er spart so gern beim kleinsten Mist.

Nur seine Frau Ann-Dorothy
beschimpft ihn böse wie noch nie:
Verschleuderst Du so unser Geld?
Warum, mein Gott, in aller Welt
hast Du nur neunzig Cent gespart?
Ist das denn gute Schottenart,
mit unsren Piepen umzugeh
en?
Wie soll denn das ein Mensch versteh
en?

Demnächst, Du selten blöder Hund,
sparst Du uns runde sechzig Pfund.
Du hechelst doch dann, bitte sehr,
dem Großraum-Taxi hinterher.

 

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