Ellipse: Prall und Proll
     

 

 

              Sommeridylle

Papa geht mit Hänschen wandern.

Jeder schweigend mit dem andern
suchen sie `nen Platz zum Rasten,
um dort ruhend nicht zu fasten,
mit dem kalten Tee zu kleckern,
über den Salat zu meckern,
den Mama bereitet hatte
morgens früh schon auf der Matte.

Endlich finden sie die Stelle
neben eines Bächleins Quelle
in dem Winkel einer Wiese
- Heißt die Kuh da hinten Liese? -
unter hohen Weidenbäumen
wie gemacht, entspannt zu träumen
und die Blasen an den Füßen
freundlich tastend zu begrüßen.

Papa fast im Land der Träume
hört noch grad...auf diese Bäume
will ich jetzt sogleich mal steigen
und der Welt das Hänschen zeigen,
wenn ich in des Baumes Krone
im Triumph als Sieger throne.


Pa, auch wenn die müden Wimpern
schon bedenklich klappernd klimpern,
warnt ihn kurz, fast wieder munter:
Fall mir, Hänschen, da nicht runter!
Komm nicht mit gebrochenen Beinen
angerannt, um laut zu weinen.


Dies gesagt noch ganz leicht kauend
schläft er furzend und verdauend.




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