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Auf, auf
zum
fröhlichen Jagen
Melchior, der Kannibale,
dieser ganz und gar brutale,
ausgebuffte Menschenbrater
sollte schleunigst zum Psychiater.
Er jedoch denkt stets stattdessen
nur an Jagen, Braten, Fressen.
Da sein Eisschrank gähnt vor Leere,
greift er sich die Axt, die Speere,
ruft sein Söhnchen Fridolin,
denn er geht nie ohne ihn.
Erst mal spricht in weiser Weise
Melchior ganz leise, leise:
Folge mir, mein Sohn, ich bitte,
folge jedem meiner Schritte,
bring mit mir nun um die Ecke,
bring mit mir nun mal zur Strecke,
was wir heute gleich genießen
oder in den Kühlschrank schließen.
Ist der Eisschrank rappelsvoll,
lebt es sich ganz einfach toll.
Hunger müssen wir zwei beiden
lange Zeit nun nicht mehr leiden,
denn dem immer wackren Manne
brutzeln Schnitzel in der Pfanne.
Sollte uns doch nichts gelingen,
wir heut nichts nach hause bringen,
müssen wir mit leeren Händen
leider uns an Mama wenden.
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